Wanderbares Saarland
Wandern mit der Bahn
20
 Konz-Saarburg  Saarburg-Taben  Taben-Saarhölzbach  Taben-Mettlach  Mettlach-Cloef-Besseringen  Beckingen-Saarlouis  HOME  Shop



TOUR-DETAILS
Von SAARBURG nach TABEN

Streckenwanderung

Länge: 19,4 km
Dauer: rund 6 Stunden
Profil: mittelschwer bis schwer. Gute Kondition und Trittsicherheit notwendig.
Startpunkt:
Bahnhof Saarburg
Endpunkt: DB-Haltpunkt in Taben (RB-Linie Saarbrücken – Trier im Stundentakt)

Einkehrmöglichkeiten in Saarburg und Taben. Unterwegs ist Rucksackverpflegung angesagt.

Infos: Saar-Obermosel-Touristik, Telefon 06501/7790,
www.saar-obermosel.de

Saarburg - Taben
Die Bahn

Im Labyrinth der Felsen
Von Saarburg nach Taben zwischen Felsenmadonna und Felsentor...

Eine mächtige Burg in malerischer Lage. Zu ihren Füßen der tosende Leuk-Wasserfall und eine malerische Altstadt als Aufwärm-Programm. Es folgen phantastische Aussichten, schmale erdige Pfade und als Krönung ein echtes Felsenlabyrinth der Superlative.


Und dies ist durchaus wörtlich zu nehmen! Für fast 10 Kilometer verschwindet der Himmel, wechseln sich enge Durchgänge mit sich himmelhoch auftürmenden Sandstein-Steilwänden ab – und hinter jeder Ecke wartet eine neue Überraschung. Dazwischen ein kurzer Abstecher zur Klause von Kastel-Staadt mit der Grabkapelle des blinden Böhmenkönigs Johann samt atemberaubenden Ausblick auf das gesamte Saartal, und dann noch eine kurze Visite beim mächtigen Altfels – keine Frage, diese Tour prickelt mit ihrer Vielzahl an Highlights.

Mehr kann eine Wandertour kaum bieten...


Der Tourverlauf:

Wir starten am Bahnhof Saarburg (1) und folgen zunächst der Markierung mit dem X. Über die Altstadtbrücke geht´s über die Saar und entlang der Leuk hinauf in die mittelalterliche Saarburger Altstadt. Nachdem wir den Torbogen an der Laurentiusstraße passiert haben, machen wir den kurzen Abstecher zur Aussichtskanzel (2) hoch über der Leuk. Beeindruckend mit welcher Kraft sich unter uns das tosende Wasser über die hölzernen Wehre und Mühlräder ergießt!

Saaraltarm
Fernsicht ins Saar -Tal

Weiter geht´s, an der Kirche vorbei, über den Kunohof zur Friedens Aue. Dann folgen wir dem mit X markierten Weg bergauf in Richtung Jugendherberge. Kaum haben wir diese passiert, schwenken wir halblinks auf einen Pfad ein, der uns durch satt-grüne Wiesen hinauf zum Kruter Berg führt, wo wir mit einer herrlichen Fernsicht belohnt werden.
An einer Schutzhütte halten wir uns links, passieren mehrere Kreuzungen und orientieren uns weiter an der Markierung mit dem X.
Nach rund 4,5 km Wegstrecke biegen wir dann nach links auf den Zuweg (markiert mit ZF) zum Felsenpfad (3) ab. Schließlich stoßen wir auf einen Teerweg, dem wir – für rund 100 m – bergauf folgen.
Jetzt biegen wir nach links in den eigentlichen Felsenweg ab, der mit einem weißen F markiert ist und verschwinden in einem Felsenlabyrinth der Extraklasse. Mächtige Stein-Riesen mit so putzigen Namen wie "Carlsfels", "Felsenmadonna", "Felsentor" oder "Großmutter" lassen wir hinter uns und gelangen schließlich zum Abzweig zur Klause am Rastplatz hinter dem sog. "Römertor" (4). Ein Abstecher, den Sie unbedingt machen sollten. Es sind nur rund 800 m, doch die lohnen. Vor allem die Aussicht von der Klause auf das Saartal ist einzigartig und jeden Meter wert!
Zurück am Römertor (4) folgen wir weiter dem Felsenweg und der Markierung mit dem weißen F in Richtung Altfels. Nachdem wir den sog. "Klausenfels" und den "Runden Turm" passiert haben, verlassen wir den Felsenweg, machen einen Schwenk nach links in Richtung Tal und wandern nun abwärts. Dabei halten wir uns immer an die wegweisende Beschilderung in Richtung Altfels.

Saaraltarm
Altfels

Schließlich treffen wir wieder auf einen guten alten Bekannten, den X-Weg und erreichen – nur 500 m später – den mächtigen Altfels (5). Besonders Mutige können hier ein Kletterpartie einflechten, und den Fels über Stiegen, gesichert mit Seilgeländern erklimmen. Anschließend folgen wir dem X immer geradeaus, über einige Kreuzungen hinweg, bis zum Waldrand oberhalb von Taben-Rodt. Am Waldrand biegen wir dann links ab, und treffen schließlich an der K128 in Rodt (7) ein. Auf der Straße "Auf Birk" wandern wir nun durch ein Wohngebiet weiter, bis wir nach links in die Waldstraße abbiegen können. Dann geht es rechts ab auf einen Fußweg in Richtung Bahnhof. Dieser führt uns schließlich durch ein Waldstückchen, und über die Saarbrücke, zum DB-Haltepunkt Taben (8).




Eine Besichtigung wert:



KASTEL-STAADT

Die Klause

Die Klause
Hoch über dem Tal der unteren Saar, auf der Spitze eines vorspringenden Sandsteinfelsens, liegt die Klause von Kastel-Staadt mit faszinierenden Ein- und Ausblicken auf das Saartal. Zur Zeit der Kreuzzüge wurden hier in den Buntsandstein zahlreiche Höhlen, Kammern und Nischen gegraben, Versinnbildlichung des Mythos der Kreuzauffindung.

Um das Jahr 1600 wurde wohl die erste Klausenkapelle auf dem Felsen gebaut. König Friedrich Wilhelm von Preußen ließ 1833 die verlassene Ruine zu einer Grabkapelle für die sterblichen Überreste des blinden böhmischen König Johann von Luxemburg ausbauen.

DI bis SO von 10 - 13 Uhr und 14 - 17 Uhr geöffnet. Letzter Einlass 1/2 Stunde vor Schließung.
MO sowie im Dezember und Januar geschlossen.


INFO:
Tourist-Information Saarburg, Graf-Siegfried-Straße 32, 54439 Saarburg, Telefon 06581/9959-80