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Ein kaiserliches Vergnügen
Tosender Wasserfall, märchenhafter Urwald und steile Felsen.
Auf dem "Kaiserweg" von Taben nach Mettlach kräftig durchatmen und einfach nur die phänomenale Aussicht genießen...
Von tief unten schimmert sie herauf, die Saar, derweil sich knorrige Bäume an die steil abfallenden Steilwände klammern.
Seltene Moose und Flechten bedecken ab und an die schroffen Felsen, tauchen sie ein in ein buntes Farbenspiel.
Freuen Sie sich auf zwei der schönsten Naturschutzgebiete des Unteren Saartals: "Taberner Urwald" und "Saarsteilhänge am Kaiserweg". Mit ihren Schlucht- und Hangwäldern, Blockschutthalden und naturnahen Bachtälern bilden sie ein einzigartiges Biotop, wie man es so schnell in Europa kaum mehr findet.
Mittendurch verläuft auf einer Höhe, wie mit dem Lineal in die Steilwände geschlagen, der "Kaiserweg", ein nicht enden wollendes "Saar-Schaufenster" der Superlative. Panorama-Aussichten satt auf einen aus dieser Perspektive gesehen wilden Fluss.
In Mettlach angekommen empfängt Sie nach diesem kaiserlichen Vergnügen ein echtes Schloss. Durch den malerischen Schlosspark von Schloss Saareck geht es hinüber über die Saarbrücke in die City der Keramikgemeinde mit ihren zahlreichen Outlets und Cafe´s.
Der Tourverlauf:
Wir starten am Bahnhaltepunkt Taben (1) und wechseln direkt mittels Brücke die Ufer. Auf der anderen Saarseite wandern wir zunächst auf dem Gehweg parallel zur Straße nach Taben-Rodt bergan.
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| Kleiner Wasserfall |
Kurz vor der Bushaltestelle verlassen wir die Straße nach rechts. Ein kleiner schmaler Treppenpfad durchbricht die Felswand und führt bergan in den dichten Hangwald. Der Treppenpfad ist zwar nicht markiert, jedoch nicht zu verfehlen. (Es besteht allerdings ebenso die Möglichkeit der Straße noch 1,3 km auf dem Gehweg zu folgen). Durch ein Tor hindurch, und vor uns taucht ein schöner Waldweg auf, der stetig in Serpentinen bergan führt. Ein weiteres, ebenfalls unverschlossenes Tor versperrt für einen kurzen Moment den Weg, dann sind wir durch und müssen nun genau hinsehen. Zunächst geht es noch ca. 20 Meter geradeaus bis zu einem markanten Baum, hinter dem wir bereits am Rande des Waldes angelangt langsam nach links schwenken. Vor uns taucht eine Wiese auf, über welche wir geradeaus weiter wandern, bis zu einer Hütte nebst einem dort beginnenden Teerweg. Auf diesem passieren wir wenig später das 3. Tor dieser Tour, dann die Probstei St. Joseph und treffen schließlich auf die Hauptstraße.
Diese gilt es nun zu überqueren, bevor wir nun der Kirchstraße und der Markierung mit dem X bergan folgen. Nach rund 1,5 km steten Anstiegs stehen wir an der Martinskapelle (2) und schnappen nach Luft. Die tolle Aussicht auf das tief unten liegende Saartal ist dafür umso beeindruckender.
Direkt hinter der Kapelle, etwas oberhalb beginnt der Wald. Eine Wegekreuzung ist zu sehen, wir halten uns links und folgen der Markierung X des Kaiserweges von nun an, auf einer Höhe, hoch über der Saar. Der Weg verläuft breit und erdig immer geradeaus. Nach rund 3 Kilometern Wegstecke taucht rechter Hand ein kleiner Wasserfall auf, der sich in Kaskaden über die mächtigen Felsblöcke ergießt. Ein wunderbares Feuchtbiotop ist ringsum entstanden. Nicht weit entfernt ein kleiner Rastplatz mit Bänken und Tisch. Ein weiterer Rastplatz (4) liegt mitten im Naturschutzgebiet Taberner Urwald. Und auch hier ist die Aussicht vom Feinsten....
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Rastplatz
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Weiter geht´s immer geradeaus auf diesem Panorama-Höhenweg weiter. Kurz nachdem wir den Wolfsbach überquert haben, verlässt uns der mit X markierte Weg. Dafür haben wir nun zwei neue Wegbegleiter: den Weg 11 und ein mit vX gekennzeichneten Weg. Wir wandern auf erdigen Waldwegen weiter, bis wir nach rund 8 km Wegstrecke nach links auf einen Pfad abbiegen, der schon sehr bald steil abwärts führt. Bald schon queren wir einen Bach, passieren eine Pumpstation und erreichen den Ortsrand der Keramikgemeinde Mettlach.
Wir halten uns rechts, gehen durch die Saareckstraße und machen eine kurze Stippvisite im Schlosspark von Schloss Saareck (5). Am Südausgang stoßen wir wieder auf die Straße, wandern weiter zur Saarbrücke, überqueren diese, passieren wenig später die altehrwürdige ehemalige Benediktinerabtei, heute Konzernzentrale von Villeroy & Boch, biegen dahinter nach rechts in die Bahnhofstraße ein und beenden diese herrliche Tour wenig später am Bahnhof von Mettlach (6).
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Eine Besichtigung wert:

METTLACH
Erlebniswelten Villeroy & Boch
Keramische Wunderwelten sind am Firmensitz des Keramik-Riesen Villeroy & Boch in den altehrwürdigen Räumen der Alten Benediktinerabtei zu bewundern. Keravision, Keramikmuseum, die Erlebniswelt Tischkultur, das Informationszentrum Bad, Küche, Fliesen und Wellness dies alles sind Facetten aus der zerbrechlichen Wunderwelt der Keramik.

Und danach lockt das wohl schönste Museumscafé der Welt, das im Stile des berühmten Dresdener Milchladens erbaut wurde oder ein Spaziergang durch den Park mit dem 1.000-jährigen "Alten Turm" und dem EXPO-Wahrzeichen des Jahres 2000, dem riesigen, efeubewachsenen Erdgeist.
Nicht vergessen: Der obligatorische Bummel durch das Factory-Outlet in Mettlach.
MO bis FR von 9 - 18 Uhr geöffnet, SA + SO von
9.30 bis 18 Uhr.
INFO:
Besucherservice
Vierloy & Boch,
Telefon 06864/811020,
www.villeroy-boch.com
Saarschleifen-Zauber

Mit dem Ausflugsdampfer hinein in unser Naturwunder, die Saarschleife? Von Mettlach aus ist dies eine tolle Sache. Vor der beeindruckenden Kulisse der alten Benediktinerabtei ankert sie, die weiße Flotte. Von hier aus werden übrigens auch Fahrten nach Saarburg angeboten.
INFO: Saarschleife-Touristik,
Telefon 06864/8334,
www.mettlach.de
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