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Aus der Vogelperspektive betrachtet
Schroffe Felsen, hüfthohe Farne und Aussichten zum Niederknien zwischen Taben und Saarhölzbach
Abschüssige Pfade an den Steilhängen der Saar, ab und an unterbrochen von felsigen Aussichtskanzeln mit atemberaubenden Aussichten auf die Klause von Kastel-Staadt und die Saarschleife bei Hamm.
Dann tauchen wir ein in die dichten Wälder des Saar-Hunsrücks, werden verschluckt vom dunklen Grün eines undurchdringlich erscheinenden Waldes, passieren den geheimnisvollen und sagenumwobenen Hundscheider Weiher und folgen schließlich dem malerischen Bach gleichen Namens zurück ans Licht zum absoluten Mega-Aussichtspunkt der Strecke: dem steil zur Saar hin abfallenden Vogelfelsen.
Fazit dieser herrlichen Panorama-Tour: Nur fliegen ist schöner...
Der Tourverlauf:
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| Waldweg um den sog. "Schwellenkopf" |
Vom Bahnhaltepunkt Taben (1) aus orientieren wir uns an der Markierung M1, was übrigens gleich zu Anfang einen steilen Aufstieg verheißt. Durch Brombeersträucher hindurch, und über Treppen, Stufen und einen schmalen Pfad kämpfen wir uns den Steilhang empor. Ungefähr auf halber Höhe folgen wir einem weichen, breiteren Waldweg nach rechts. Der Weg schläft wenig später eine Art Bogen, um kurz darauf auf einen geschotterten Querweg zu treffen. Diesem folgen wir nach rechts, es geht wieder mal bergauf. Oben angekommen erwartet uns der Aussichtspunkt "Schöne Aussicht" (2), wobei der Name bereits "Besichtigungs"-Programm ist...
Okay, 50 m abseits der Route liegt das Wohlfühl-Plätzchen schon, aber wer wird so kleinlich sein?
Wir folgen weiter unserem Wanderweg mit der 1, wandern ein kurzes Stück auf der oberen Kante eines riesigen Steinbruchs und genießen Panorama-Aussichten vom Feinsten!
Dann kommt ein Rastplatz (3) mit Tisch und zwei Bänken. Und dieser ist strategisch glänzend gewählt, denn auch hier ist die Aussicht einfach genial.
Nach einer kleinen Pause führt uns der fußschonende, erdige Waldweg um den sog. "Schwellenkopf" herum und endet schließlich an einem geteerten Waldweg. Diesem folgen wir nach links. Falls Sie sich nun etwas über den aufkommenden Lärm wundern, verantwortlich ist ein Steinbruch in der Nähe, der noch immer in Betrieb ist.
Der Weg wird schließlich steiler, die störenden Neben-Geräusche werden leiser und der Aufstieg zum Forsthaus Hundscheid beginnt. Am Forsthaus vorbei, bleiben wir noch ein Stückchen auf dem geteerten Weg und ignorieren den abzweigenden Weg 2. Wir sind nun schon 8 km unterwegs, als wir das Naturdenkmal "Lütgeneiche" passieren.
Hinweis:
Wer abkürzen möchte, der kann an dieser Stelle dem breiten Weg nach rechts abwärts folgen.
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Blick auf die Michelskapelle
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Wir bleiben auf dem Teerweg und treffen wenig später auf einen anderen Wanderweg, der mit einem roten Punkt gekennzeichnet ist. Zeit den Teerweg zu verlassen, und so schlagen wir uns nach rechts zusammen mit dem roten Punkt in den dunklen Tannenwald. Wir wandern durch ein herrliches Waldstück, als am Beginn einer Kastanienallee die Abkürzungsstrecke von der Lütgeneiche sich wieder mit unserem Weg vereint (5). Wie auf der Karte sichtbar haben sich die "Verweigerer" hier einen ziemlich großen Bogen gespart.
Wir folgen weiterhin dem roten Punkt, der uns zunächst zum Hundscheider Weiher bringt, um dann dem Lauf des gleichnamigen Baches bis zum Vogelfelsen zu folgen. An der dortigen Schutzhütte (6) werden wir vom Steil-Panorama auf die tief unten, gemächlich vorbei fließende Saar belohnt. Tiefer kann man hier fast nirgendwo blicken...
Der abschließende Abstieg zum Wanderparkplatz, von wo aus wir auf den örtlichen Wanderweg mit der Nummer 10 nach rechts abbiegen ist dann ein entspanntes Vergnügen.
Wenig später erreichen wir den Ort Saarhölzbach. An der Kirche geht es dann rechts zum Bahnhof (7).
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Eine Besichtigung wert:

TABEN-RODT
Mineralien- & Fossilien-sammlung

In fast 40 Jahren hat der Sammler Michael Sendelbach mit großer Leidenschaft Mineralien und Fossilien aus der ganzen Welt zusammengetragen. Insgesamt 3.000 Exponate sind nun in seinem kleinen Privatmuseum zu sehen. Versteinerte Hölzer aus Deutschland und den USA sind dabei, ebenso wie Eisenerze und Bergkristalle aus dem Saartal oder Fossilien aus der Obermosel-Region. Wer will kann hier seine Fundstücke auch tauschen.
Täglich von 14 - 18 Uhr geöffnet, darüber hinaus auf Anfrage.
INFO:
Privatmuseum M. & M. Sendelbach, Taben-Rodt, Waldstraße 26, 54441 Taben-Rodt, Telefon 06582/848
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