|
Der FROHN-WALD-WEG in Riegelsberg-Heusweiler
Kurzweilige Tour in unmittelbarer Stadtnähe von Saarbrücken mit eindrucksvollen Waldbildern, idyllischen Weihern, Bächen und Brunnen sowie herrlichen Panorama-Aussichten

Nur wenige Minuten mit der Saarbahn von der saarländischen Landeshauptstadt entfernt wartet zwischen Riegelsberg und Heusweiler mit dem "Frohn-Wald-Weg" ein ganz besonderes Premium-Erlebnis auf den Wanderer.
Historische Bergbaurelikte, eindrucksvolle Waldbilder, von der Natur überwucherte Bunkeranlagen, märchenhafte Waldweiher und romantische Bäche und Brunnen bestimmen diesen Teil des Saarkohlenwaldes und machen ihn zu einem ganz besonderen Kleinod stadtnaher Erholung.
Auf schmalen Pfaden und erdigen Wegen können Premiumwanderer tief in die Wälder, aber auch in die Bergbaugeschichte Saarbrückens eintauchen und dabei einen herrlichen Naturraum genießen, immer wieder garniert mit außergewöhnlichen Blicken in die offene Landschaft des Saar-Nahe-Berglandes.
Streckenbeschreibung:
Handfeste Bergbaugeschichte gibt es gleich zu Beginn. Eine Tafel informiert an der Schutzhütte über die ehemalige Grube "Lampennest", die zum einstigen Bergwerk "Von-der-Heydt" gehörte. Dann geht es durch das Portal aus Holz und Stahl, und das Premium-Abenteuer kann beginnen. Hoher Eichen-Buchen-Mischwald bestimmt zunächst das Bild, wobei eine alte Bergehalde am Wegesrand nochmals an die fast vergessene Bergbautradition in diesem großen Waldgebiet erinnert. Nach einem knappen Kilometer ein erster Blick auf den Riegelsberger Ortsteil Güchenbach, wobei sanfte Hügel das Landschaftsbild am Horizont kennzeichnen.
Die nächsten fünf Kilometer geht es fast immer am Waldsaum entlang, herrliche Fernsichten inklusive. Wanderer passieren dabei efeuumrankte ehemalige Bunkeranlagen, staunen über eine alte Ulme, die im Schutz des Fichtenforstes die Jahre überdauert hat und genießen einen kurzen Aufenthalt am verwunschenen Fröhner Weiher.
Durch den tiefen Taleinschnitte des Rödelbaches geht es bald darauf steil abwärts, dann wieder aufwärts entlang des Bachbettes durch den dichten Fröhner Wald bis nah an den Ortsrand von Heusweiler-Holz.
Die Hälfte der Strecke liegt nun hinter dem Wanderer, der Rest ist wieder geballtes Walderlebnis vom Feinsten. Dichter Laubwald sowie die geologisch interessante Gesteinsformation des "Holzer Konglomerats" kennzeichnen diesen abwechslungsreichen Teilabschnitt. Noch einmal quert der "Frohn-Wald-Weg" den kleinen Fröhnbach, der in den Sommermonaten oftmals ausgetrocknet ist, bevor nach weiteren zwei Kilometern der Start- und Zielpunkt, die "Lampenester Hütte", wieder erreicht ist.

|