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Die LITERMONT GIPFELTOUR in Nalbach
Verwegene Kletterpartien an Seilen, grandiose Aussichten, mehrere Naturquell-Bereiche, Weidendom, Mondsteine, Froschparadies und Teufelsschlucht

Hochgefühle ganz neuer Art vermittelt diese fast alpine Wanderung, die man sicherlich so schnell nicht mehr vergessen wird: 10 km ist sie lang, die Nalbacher "Litermont-Gipfel-Tour", überwindet insgesamt 425 Höhenmeter und ist mit erreichten 74 Erlebnispunkten
(Quelle: Deutsches Wanderinstitut) ganz nebenbei Deutschlands höchstprämierter Premium-Wanderweg des Jahres 2006!
Ganz aktuell:
Bei einer Neubewertung am 24.04.2007 wurde diese Punktzahl auf 80 Punkte hochgestuft! Und wie es mit Auszeichnungen nun mal so ist, man muss sie sich verdienen heißt im vorliegenden Falle: ein Highlight jagt das Nächste...
Klettern, Erleben und Staunen könnte dabei das Motto lauten, denn es geht ziemlich hoch und runter. Dafür sind die Zutaten vom Feinsten: ein ungewöhnliches Biotop, Forschparadies genannt, Bäche und Quellen zuhauf, mächtige Felsformationen mit grandiosen Aussichten, schmale, teils verwegene Kletterpartien, eine Gipfelbesteigung, die an die Alpen erinnert und ein echt "himmlisches" Ende einer außergewöhnlichen Erlebnis- Tour mit "Himmelsleiter" und "Teufelsschlucht"...
Streckenbeschreibung: Bereits nach wenigen hundert Metern Wegstrecke das erste Highlight: In einer ehemaligen Sandgrube wartet ein echtes Froschparadies auf den Wanderer, das dieser mittels Stegen zu überqueren hat. Dann geht es über den unwegigen Maldix-Wilderer-Trail zum sog. "Felsensteig", der schließlich in einer spektakulären Kletterpartie zum sagenumwobenen Litermont Gipfelkreuz mündet. Oben angekommen, wartet als Lohn eine unbeschreibliche Aussicht auf das gesamte Saartal, wie man sie so im Saarland so schnell nicht wieder finden dürfte. Doch damit nicht genug: Direkt dahinter liegt der sog. "Weidendom", eine der ungewöhnlichsten Attraktionen des Saarlandes überhaupt. Man stelle sich vor: Aus mehr als 400 Weiden und 300 Birkenstämmen wurde hoch oben auf dem Litermont-Gipfel eine natürliche Kuppelkonstruktion geschaffen, mit einem Durchmesser von zehn Metern, die zudem einen freien Blick in den Himmel gewährt. Er ist somit das größte lebende Bauwerk im Saarland!
Direkt dahinter: Der originalgetreue Nachbau einer Optischen Telegrafenstation aus Napoleonischer Zeit, eine Art Telefon vor rund 200 Jahren. Nur, dass man damals nichts hörte, sondern Schriftzeichen mittels Ferngas übermittelte!
Wer will kann hier bereits abkürzen. Einfach, vom Gipfelkreuz aus, die Himmelsleiter nehmen, und schon ist man wieder unten in irdischen Gefilden am Parkplatz.
Wäre allerdings schade, denn dann würden Sie die sog. "Mondsteine" verpassen sowie das Naturdenkmal "Grauer Stein", samt keltischer Kultstätte und einem kleinen Teil der "Erlebniswelt LiterMont". Ganz am Ende, wartet dann noch die abenteuerliche "Teufelsschlucht", ein etwas holpriger mit Seilen gesicherter Abstieg, der absolute Trittsicherheit voraussetzt.
Kleiner Tipp: Wer mit kleineren Kindern unterwegs ist und deshalb nur eine kleine Runde drehen will, dem empfehlen wir vom Startpunkt aus zum Froschparadies (ehemalige Sandgrube) zu wandern, über die Stege hindurch, und nach dem darauf folgenden Aufstieg einfach links halten, an der Hangkante entlang, zurück zum Parkplatz. Alles in allem ca. 2 km Wegstrecke. Ein schöner Schnupperkurs...

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