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Der LITERMONT-SAGENWEG in Beckingen
Glühende Wagen, ein Schimmel ohne Kopf, unterirdische Gänge und ein magischer Druidenstein...

Sagenhaft, magisch und irgendwie ein bisschen verwunschen kommt er daher, der Litermont-Sagenweg, ein 17,1 Kilometer langer, wildromantischer Wander-Mix aus dunklen Wäldern, sattgrünen Wiesen, ausgedehnten Viehkoppeln, urwüchsigen Sumpflandschaften, hölzernen Stegen und tiefen Schluchten.
Spektakulärer Höhepunkt: Das Historische Kupferbergwerk Düppenweiler mit seiner magischen Licht- und Toninstallation "Mystallica".
Und auch sonst gibt es einige mystische Streckenabschnitte zu durchwandern, darunter das sumpfige Kondelerbach-Tal, die enge und unheimliche Vogelgrät oder den verlassenen Steinbruch im Loch.
Nicht zu vergessen so sagenumwitterte Plätze wie den "Grauen Stein", den "Galgenberg" nahe der Valentinuskapelle, das untergegangene Geister-Dorf Oberweiler oder den "Dasselter Stein".
Nur Mut, Sie werden ihn brauchen...
Streckenbeschreibung:
Ein ganz besonderes Highlight gleich zu Beginn: das Historische Kupferbergwerk in Düppenweiler mit seiner Licht- und Toninstallation "Mystallica".
Über schmale, steinige Pfade geht´s dann bergauf zum Weltersberg, mit seinen 371 m Höhe einer der Top-Aussichtspunkte der Tour. Kaum oben geht´s auch schon wieder hinunter. Auf schmalen, schattigen Waldpfaden wandern Sie bergab zur eindrucksvollen Vogel-Grät-Schlucht, die es zu überqueren gilt.
Raus aus dem Wald, hinein in eine herrliche Wiesenlandschaft. Entlang der Eierwiese folgen Sie zunächst einem Holzsteg, durchqueren verschiedene Holzschikanen, durchwandern eine Viehkoppel und erreichen schließlich die malerische Valentinuskapelle. Übrigens ein herrlicher Rastplatz! Und dann wird´s wieder mystisch. Zunächst erinnert eine Infotafel an das untergegangene Dorf Oberweiler samt ehemaliger Richtstätte, dann passieren Sie im dunklen Wald die Stelle, an der nächtens ein Schimmel ohne Kopf sein Unwesen treiben soll, und erreichen schließlich den verwunschenen Haustadter Weiher, in dem ein geheimnisvoller Schwedenschatz lagern soll.
Weiter geht´s auf schmalen Waldpfaden ins sumpfige Kondelerbachtal, einem wild-romantischen Kleinod der Natur.
Mittendrin: der Dasselter Stein, eine ziemlich geheimnisvolle Buntsandstein-Formation. Vor allem seine Höhlen lassen allerlei Spekulationen zu. War er einmal eine Art Wunschstein?
Durch Meter hohe Farnwälder folgen Sie nun auf schmalen, erdigen Pfaden dem Bachlauf bis zu einem verlassenen Steinbruch, der in seiner Wildheit an eine Mondlandschaft erinnert.
Nächstes Ziel: der sagenhafte Litermont, die Heimat des "wilden Maldix". Nach einer kurzen Klettertour auf den Aussichtspunkt „Hinterer Wehlenberg“ (380,5 Meter hoch) passieren Sie auch den "Grauen Stein", einen vulkanischen Monolith, den das Volk noch heute "Druidenstein" nennt. Ob hier einst geheimnisvolle Riten gefeiert wurden?
Wer will kann von hier noch einen kleinen Abstecher zum Litermontkreuz unternehmen, dem Aussichtspunkt der Gegend. Jener Stelle, an der einst der ungeratene Sohn der frommen Gräfin Margarethe vom Litermont, besagter Maldix, an Karfreitag beim Jagen eines Hirsches vom Felsen gestürzt sein soll. Zur Strafe treibt dieser seit jener Zeit am heiligen Karfreitag mit einem glühenden Wagen sein Unwesen am Litermont. Wehe, wer ihm begegnet.
Weiter geht´s, zurück zum Ausgangspunkt unserer Tour, nach Düppenweiler. Zuvor muss allerdings noch die sog. "Saugrät" bezwungen werden. Der abenteuerliche Abstieg über den "Saugrätsteig" endet auf dem Übertagegelände des Historischen Kupferbergwerkes Düppenweiler.
Spätestens jetzt ist die Besichtigung dieses industriegeschichtlichen Kleinodes ein Muss!
Wer dagegen erst seine Energiereserven auffüllen möchte: Eine leckere Brotzeit samt kühlem Hellem gibt´s im gemütlichen Huthaus des Kupferbergwerkes.

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