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Der OFFIZIERSPFAD in Tholey Weite Landschaften, herrliche Aussichten und gepflegte Wege der "Offizierspfad" in Theley hat all dies zu bieten und noch viel mehr...

Es ist ein richtig edles Ambiente zum Start, jenes Hofgut Imsbach mit seinen schlossähnlichen Gebäuden, dem malerischen Teich und den weitläufigen Wiesen und Weidekoppeln.
Einst gehörte es Charles Louis Narcisse Lapointe, einem französischen Offizier, der im Jahre 1812 von Napoleon für seine Verdienste mit diesem Landgut beschenkt wurde. Und dieser fühlte sich hier so wohl, dass er den Besitz zu einem kleinem Schlösschen nebst Landschaftspark ausbaute.
Herrschaftliche Baumalleen, ornamentale Gartenelemente, inszenierte idyllische Plätzchen für spontane Picknicks gehörten ebenso dazu wie Wildnisbereiche, stehende Gewässer sowie weitläufige Weidekoppeln.
All diese Pracht dürfen Premiumwanderer nun auf dem "Offizerspfad" entdecken, einem herrlichen Ausflug in die Welt der Romantik...
Streckenbeschreibung: Gestartet wird am Hofgut Imsbach. Gleich zu Beginn geht es mitten durch den historischen Gutshof hindurch, um kurz darauf in die sogenannte "Imsbach-Promenade" einzubiegen. An mehreren idyllischen Weihern entlang führt diese an jenen Punkt, an dem die Wildnis beginnt. Mächtiger Birken- und Eichenwald, mannshohe Farnbereiche, massive Bohlenstege unweit des herrschaftlichen Anwesens erwartet die Wanderer unberührte Natur.
Dichte Wälder wechseln sich mit weiten Wiesenbereichen ab, herrliche Aussichten auf das Sankt Wendeler Land inklusive.
Ziemlich verwunschen liegt im dunklen Wald der "Bruderborn", ein sagenumwobener Brunnen, dessen Quellwasser heilende Wirkung zugeschrieben wird. Einst soll hier Bruder Sebastian Jensen aus der Benediktinerabtei Tholey, der von 1764 bis 73 in der Eremitage des Glockenturmes der Kathreinenkapelle Selbach wohnte, täglich Wasser geschöpft haben, weshalb die Selbacher diesen "Borre" einfach "Bruderborn" nannten.
Selbach ist denn auch das nächste Ziel der Premiumwanderer, doch bereits an den ersten Häusern machen sie kehrt und wandern sozusagen eine Etage höher langsam wieder zurück nach Theley. Wer will, kann zuvor noch einen kleinen Abstecher zur Nahequelle dranhängen. Der Weg dorthin ist ausgeschildert.
Auf dem bewaldeten Kamm geht es recht entspannt zurück, dann bleibt der Wald zurück und die ausgedehnten Gutsanlagen des Hofgutes Imsbach werden sichtbar. Zwischen weitläufigen Viehkoppeln hindurch, schlängeln sich herrlich ausgebaute Wege und vermitteln bemerkenswerte Nuancen vom einstigen Gutsherren-Feeling.
Malerische Weiher, endlos erscheinende Weideflächen, Schafe, Kühe und Pferde der "Offizierspfad" gibt sich ausgesprochen familienfreundlich.
Mit der Johann-Adams-Mühle steht noch eine kulturelle Top-Attraktion auf dem Programm, immerhin ist sie das einzige erhaltene Mühlenanwesen des Saarlandes mit einer mittelalterlichen Mahlstube. Beeindruckend: das Wasser wird über eine 12 Meter lange Brücke aus Eichenholz dem Mühlrad zugeführt und das Dach ist reetgedeckt. In diesem malerischen Ambiente finden nicht nur die beliebten Brotbackkurse statt, man kann im Biergarten auch wunderbar deftig einkehren.
Im Prinzip ist das Hofgut von hier aus nur noch wenige hundert Meter entfernt, aber der "Offizierspfad" genehmigt sich noch einen letzten Schlenker, bevor er am malerischen Weiher, direkt vor dem Gutshof, spektakulär endet.
Alles in allem ist der "Offizierspfad" wegen seiner Streckenlänge, den idyllischen Momenten und quasi ohne nennenswerte Steigungen ein recht relaxter Weg für zwischendurch, ideal für einen Nachmittag oder einen spontanen Familienausflug...

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