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Die Strecke
Wanderstrecke
zoom

Startpunkt:
Kirche in Güdesweiler


Beschildert mit Rötelsteinpfad

Weiselberg Gipfeltour

Empfohlene Gehrichtung: Im Uhrzeigersinn

Zertifiziert mit dem Deutschen Wandersiegel

Länge: 14,5 km

Profil: mittlere bis gute Kondition erforderlich. Eine Tour mit einigen Steigungen, wobei rund 562 Höhenmeter zu überwinden sind. Mit kleineren Pausen ist die anspruchsvolle Tour in rund 4 Stunden zu schaffen. Festes Schuhwerk ist ein "Muss"!

Saison: Der Weg ist ganzjährig begehbar, ausgenommen bei Eis und Schnee.


Einkehrmöglichkeiten:
In Oberthal

Infos: Tourist-Information
Sankt Wendeler Land
Tel.: 06852/9011-0,

www.sankt-wendeler-land.de








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SAARLAND Tourismus

Qualität für Spitzenwege


Der Rötelsteinpfad in Oberthal

Ein keltischer Ringwall, eine sagenumwobene Kapelle, eine unheimliche Höhle und spektakuläre Ausblicke auf die noch jungfräuliche Nahe

Rötelsteinpfad


Manchmal hält das Leben so manche Überraschung bereit. Wer hätte gedacht, dass es eine Verbindung zwischen Leonardo da Vinci und der saarländischen Gemeinde Oberthal im Sankt Wendeler Land gibt?

BauernhausDie Verbindung lautet "RÖTEL" und dieser ist ein stark eisenoxidhaltiger roter Farbton, der sich fettig anfühlt, wasserabweisend ist und gut auf Papier haftet. Und mit diesem Naturprodukt, das bereits vor Jahrtausenden in Nordspanien und Südfrankreich zur Höhlenmalerei verwendet wurde, malte das Universalgenie Leonardo da Vinci sein berühmtes Selbstbildnis aus dem Jahre 1510. Was dies nun mit Oberthal zu tun hat?

Nun hier ist eines der klassischen Fundgebiete dieser Farbe beheimatet und über Jahrhunderte lang war das Rötelgraben der Haupterwerbszweig der Menschen rund um Oberthal, die diesen wertvoller Stoff in den gesamten Mittelmeerraum exportierten.
In Erinnerung an diese fast vergessene Tradition wurde nun der neueste Premiumwanderweg des Sankt Wendeler Landes konzipiert: Der Rötelsteinpfad.

Oberthaler Bruch Tradition ist gut, Landschaft noch besser, und so führt dieser 14,5 km lange Premiumweg durch herrliche Wälder, durch die sumpfige Moorlandschaft des "Oberthaler Bruch", bietet immer wieder malerische Ausblicke auf die an dieser Stelle noch junge Nahe und passiert so manches Relikt aus grauer Vorzeit. Darunter eine aus einem steilen Hang hervorspringende Kanzel, "Teufelskanzel" genannt, die nur wenige Minuten entfernte "Wildfrauenhöhle", in der es nicht recht geheuer sein soll oder die Güdesweiler Kapelle, deren Wasser aus dem "Guten Buren" heilen kann und an deren Quelle sich schon die Kelten zu kultischen Zwecken trafen.

Rötelsteinpfad


Rötelsteinpfad





Oberthaler Bruch

Das Naturschutzgebiet Oberthaler Bruch erstreckt sich entlang des Nahelaufes auf einer Fläche von 50 Hektar. Von den insgesamt 212 nachgewiesenen Pflanzenarten im Bruch stehen 18 auf der "Roten Liste". So selten wie die hier anzutreffende Birkenbruchflora ist auch die Fauna, die allein 81 Schmetterlingsarten und viele Amphibienarten umfaßt.

Millpetersch Haus zu Güdesweiler,

Millpetersch Haus

ein südwestdeutsches Bauernhaus Das Millpetersch´Haus in Güdesweiler ist ein ideal erhaltenes Beispiel für die im südwestdeutschen Raum verbreiteten Gehöfte, dem "Einhaus". Das sogenannte Einhaus, in dem alle Funktionsräume des Wohnens und Wirtschaftens unter einem Dach mit durchlaufendem First untergebracht sind, ist typisch für die Region neben dem südwestdeutschen Bauernhaus und dem lothringischem Bauernhaus.

Spinnstube

Die ehemalige Scheune dient als Atelier für Rötelmalkurse. Außerdem sind die Web- und Spinnstube, eine Schuhmacherwerkstatt sowie eine Korbmacherwerkstatt zu sehen. Im Dachgeschoss des Bauernhauses sind ein Tante- Emma- Laden sowie eine Gold- und Münzensammlung untergebracht.

Öffnungszeiten
auf Anfrage Informationen
06854-76110 oder
06854-6102