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Der SCHLUCHTENPFAD in Losheim
Herrliche Grät-Schluchten, märchenhafte Lianenwälder, unheimliche Hohlwege und Aussichten vom Feinsten...

Wer glaubt mit dem Losheimer Felsenweg Deutschlands besten Wanderweg zu kennen, der wird nur wenige Kilometer weiter eines Besseren belehrt. "Losheimer Schluchtenpfad" heißt ein weiteres Wander-Juwel der "Wander-Gemeinde" Losheim am See, das ein wahres Erlebnisfeuerwerk abzubrennen weiß.
Die ungebändigte Wildheit der Landschaft, ihr Spektakuläres im kleinsten Maßstab lässt in punkto Premium-Wanderwege alles bisher Dagewesene verblassen. 73 Erlebnispunkte haben die Zertifizierer des Deutschen Wanderinstituts diesem außergewöhnlichen Losheimer Wandertraum bescheinigt, und ihn damit auf einen bundesweiten Spitzenplatz katapultiert.
Lohn der Anstrengung: Die Auszeichnung "Deutschlands schönster Wanderweg des Jahres 2006" auf der TourNatur in Düsseldorf.
Und geboten wird einiges: Nicht eine, nicht zwei gleich fünf herrliche Grät-Schluchten gilt es bei diesem spektakulären Wandererlebnis der Extraklasse zu durchwandern. Doch damit nicht genug: In Anlehnung an Wilhelm Tell kommen Sie gleich durch zwei wunderschöne Hohlwege, passieren mehrere bemerkenswerte Felsformationen, tauchen ein in märchenhafte Lianenwälder und naschen vitaminreiches Obst von knorrigen Streuobstbäumen.
Von den zahlreichen Mega-Aussichtspunkten ganz zu Schweigen...
Streckenbeschreibung: Am Dorfplatz gestartet, wartet nach wenigen hundert Metern bereits ein herrlicher Hohlweg auf die Wanderer, der wenig später in die erste von mehreren Grät-Schluchten übergeht. Kaum liegt diese erste Schlucht hinter Ihnen, da passieren Sie wenig später eine herrliche Felsformation mit Aussichtspunkt, folgen einem tief abfallenden Schluchtenrand und durchqueren einen weiteren malerischen Hohlweg.
Zeit zur Rast. Eine Sinnenbank an exponierter Stelle gewährt weitblickende Aussichten. Wem dies zu früh ist, der kann am Aussichtspunkt "Hungerberg" auf zwei weiteren Sinnenbänken kurz entspannen. Weiter geht´s - mitten durch eine Streuobstwiese hindurch - zu einer kleinen Kapelle. Direkt hinter der Kapelle beginnt der Urwald. Eine Schluchtenlandschaft aus mehreren ineinander übergehenden Grät-Schluchten, jede anders als die vorherige, gilt es nun auf schmalen Erdpfaden zu durchwandern. Armdicke Lianen scheinen dabei den Weg zu versperren und doch findet man immer wieder einen weiteren Trampelpfad durch diese märchenhafte Landschaft.
Kontraste haben Konjunktur, und so wartet nach der Schluchtenlandschaft eine knorrige Streuobstwiese mit Sinnenbank. Weiter geht´s entlang der "Großen Grät" mit herrlichen Aussichten auf die ca. 30 m steil abfallenden, rötlich glänzenden Buntsandsteinfelsen. An plätschernden Wasserfällen vorbei, durch ausgedehnte Streuobstwiesen und engen Schluchten wandern Sie schließlich entlang des Daufelbachs zurück zum Dorfplatz des Naturparkdorfes Rissenthal.

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