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Die WADRILL-TAFELTOUR in Wadern
Schmale, erdige Pfade, steile Auf- und Abstiege, herrliche Fernsichten und eine Jungviehalm samt Almhütte...

Dieser Weg ist nun wirklich nichts für Spaziergänger. Das stete Auf und Nieder bringt einen ganz schön ins Schwitzen.
Dafür ist die abwechslungsreiche Natur vom Feinsten. Geboten wird ein vielseitiger Mix aus schmalen, farnumrankten Pfaden, wildromantischen Bachtälern, steilen Anstiegen und herrlichen Aussichten.
Wer will kann noch einen Abstecher zur restaurierten Grimburg einflechten (ca. 2 km Wegstrecke zusätzlich)
Höhepunkt der Tour ist sicherlich die Wadriller Jungviehalm - übrigens die einzige Alm des Saarlandes - mit gemütlichem Biergarten, praktischerweise zur Mitte der Tour gelegen. Zeit, bei einem kühlen "Hellen" und einer zünftigen Vesper Kraft zu sammeln für die zweite Halbzeit.
Und die Aussichten sind echt Kuh-l...
Streckenbeschreibung:
Eine erste kräfteraubende Steigung gleich zu Beginn. Auf Feldwirtschaftswegen und weichen Wiesenwegen geht es hinauf zum Felsenberg. Durch wechselnde Waldbilder wandern Sie auf einem farngesäumten Grasweg und entlang kleiner verwunschener Lichtungen stetig bergauf zum Kamm, bis Sie auf einen Höhenweg treffen. Dieser verläuft parallel zum Wadriller Schieferrundweg eine Zeit lang auf dem langgestreckten Höhenzug, bis er in einer langgezogenen Schleife zum ersten Mal hinunter ins enge Wadrilltal führt. Erwartet werden Sie dort von der wilden, umgebändigten Wadrill. Ein romantischer, bachbegleitender Weg lässt das Wandern zum puren Vergnügen werden, bis der nächste, schweißtreibende Aufstieg durch das idyllische Lautenbachtal folgt, der schließlich an der malerisch gelegenen, ganzjährig bewirtschafteten Hochwaldalm endet.
Nach einer kurzen Stärkung geht es wieder hinab ins Wadrilltal. Dabei passieren Sie urwüchsige Baumformationen und einen malerischen Bachlauf.
Im Wadrilltal angelangt folgen Sie einem Hangweg um den Felsenberg herum. Dabei werden mehrmals Spuren der Wadriller Schieferbrüche in den Hängen sichtbar. In Serpentinen gehts wenig später, entlang des Gothbaches wieder steil bergauf. Auf der Höhe stoßen Sie dann auf einen bergabführenden Weg, der an der idyllisch gelegenen Nazareth-Kapelle endet. Ein herrlicher Rastplatz mit einem Hochwald-Panoramablick vom Feinsten...
Am Waldrand entlang, durch üppige Wiesen geht es dann relativ eben zurück nach Sitzerath.

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