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Die Strecke

Startpunkt:
Wanderparkplatz in der Ortsmitte von Karlsbrunn, gegenüber dem Jagdschloss Karlsbrunn

Pkw-Navigation:
Schloßstraße / Abzweigung Lauterbacher Straße
66352 Großrosseln-Karlsbrunn

Anfahrt:
Mit dem Pkw von Saarbrücken aus auf der A 620 in Richtung Völklingen / Luxemburg bis zur Autobahnausfahrt Klarenthal. Von dort weiter auf der L 163 in Richtung Ludweiler / Großrosseln / Altenkessel / Klarenthal bis zum Kreisel. Dort – nach der Grube Velsen – die zweite Ausfahrt in Richtung Dorf im Warndt/Karlsbrunn nehmen, und dann links ab in Richtung Karlsbrunn.
Für die Anreise mit dem ÖPNV geht es mit der Bahn vom Hauptbahnhof Saarbrücken nach Völklingen Hauptbahnhof. Von dort dann weiter mit dem Bus, Linie 167 in Richtung Naßweiler Bremerhof 1. Ausstieg ist an der Haltestelle Festplatz Karlsbrunn.
Infos unter www.saarvv.de

Beschildert mit dem Wanderzeichen Region Saarbrücken in grün/blau

Schmuggler-Pfad

Zertifiziert mit dem Deutschen Wandersiegel, 51 Erlebnispunkte

Länge: 15,0 km

Profil: Mit immerhin 386 zu überwindenden Höhenmetern auf pfadigen Waldwegen stellt der Warndt-Wald-Weg einige Anforderungen an die Kondition der Wanderer, weswegen er als mittelschwer bis schwer einzustufen ist. An reiner Gehzeit sollten 4 bis 4,5 Stunden eingeplant werden. Empfohlene Gehrichtung ist im Uhrzeigersinn.

Gastronomie:
Einkehrmöglichkeiten finden sich rund um das Jagdschloss Karlsbrunn sowie am Nikolausweiher.

Saison: Die Tour ist mit festem und wasserdichten Schuhwerk ganzjährig begehbar.

Infos:
Tourist-Information der Region Saarbrücken
Rathaus St. Johann/Haupteingang
Telefon 0681/93809-16
E-Mail: tourist.info@kontour.de

www.die-region-saarbruecken.de


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SAARLAND Tourismus

Qualität für Spitzenwege


Der WARNDT-WALD-WEG in Großrosseln
Wo es Kaiser Barbarossa schon gefiel, erleben Premiumwanderer nun ganz intensiv das größte Waldgebiet des Saarlandes – geheimnisvolle Wald-Passagen, stille Waldsäume, verborgene Teiche, enge Hohlwege und verwunschene Bachtäler inklusive

Warndt Wald Weg


Ein Schloss als Startpunkt. Der "Warndt-Wald-Weg" in Großrosseln beginnt mit einem echten Paukenschlag. Im Jahre 1783 von Fürst Ludwig von Nassau-Saarbrücken als Lustschloss und Jagdresidenz erbaut und drei Jahre später von seinem Baumeister Balthasar Stengel durch zwei Seitenflügel erweitert, ist es bis heute nahezu unverändert erhalten geblieben. Mit einer erlebnisreichen Ausnahme: der ehemalige, im Laufe der Jahrhunderte verwilderte Garten ist im Rahmen des Projektes "Gärten ohne Grenzen" vor wenigen Jahren zum herrlichen Forstgarten gestaltet worden. Dabei wurde der vorhandene historische Baumbestand in die Anlage integriert und bildet heute zusammen mit einem kleinen Waldgarten, bunt blühenden Stauden-Rabatten, bewachsenen Hängen und einer Streuobstwiese eine optisch gelungene Einheit mit dem herrlichen Schlossgebäude.

SchlossDirekt dahinter beginnt der undurchdringlich erscheinende Warndt-Wald, das größte zusammenhängende Waldgebiet des Saarlandes, unmittelbar an der deutsch-französischen Grenze gelegen.
Einst war dieser Wald "verwarndt", als Hofjagdrevier des Saarbrücker Grafenhauses, seiner verwandten Kaiser und Könige sowie des in späterer Erbfolge regierenden Naussauischen Fürstengeschlechtes für den normalen Untertanen verboten. Selbst Kaiser Barbarossa durchstreifte hier schon auf Einladung seiner Verwandten die dichten Wälder...
Nun dürfen auch Premiumwanderer in den wildreichen Wald eintauchen, auf den Spuren von Kaisern, Königen, Fürsten und Grafen...


Streckenbeschreibung:

HofjagdrevierLos geht´s am fürstlichen Jagdschloss von Karlsbrunn. Nach einer kurzen Stippvisite im herrlichen Forstgarten, markiert ein großes Eingangsportal den Einstieg zu einem ganz besonderen Premium-Erlebnis. Unser Weg verläuft zunächst recht sanft im weichen Gras der großen Wiesenfläche in der Karlsbrunner Talaue. Über einen recht steilen Stichweg am Ortsausgang erklimmen wir schließlich den Meisenberg. Lohnenswert: ein kleiner Abstecher zu den Weideflächen der Heidschnucken, eine fantastische Aussicht auf Karlsbrunn als Belohnung...
Unser Weg folgt sodann malerisch dem Bachlauf und führt uns wenig später zur Sproßmannquelle und zu einem kleinen Weiher mit Seerosen. Kurz darauf überquert man die Gleisanlage des ehemaligen Bergwerkes Warndt, auf der in den Sommermonaten immer wieder Draisinen gemütlich mit Ausflüglern daherkommen. Weiter geht es am Rande des fast vollständig überwucherten und mit Schilf bewachsenen Grohbruchtälchens am Waldsaum entlang bis zu einem laubenartigen Hohlweg.
Für einen kurzen Augenblick verlassen die Wanderer den Wald und werden mit einem tollen Blick auf dem Ortsteil Emmersweiler sowie bis zum französischen Forbach belohnt.

WeiherDurch Feuchtwiesen und an Schilf entlang geht es von da weiter in Richtung Nikolausweiher. Der für die klösterliche Ansiedlung angelegte Weiher lieferte früher den Mönchen Fische zur Nahrung und ganz nebenbei auch die Wasserkraft für eine Mühle. Idyllisch liegt er als einziger Zeuge dieser Vergangenheit da. Gastronomie am Weiher lockt zur Einkehr bevor der Wanderer wieder im dichten Wald entschwindet und auf das Wildgehege Karlsbrunn zusteuert. Schwarzkittel und Rehwild begrüßen ihn.
Hofjagdrevier Danach geht es nochmals steil aufwärts und bald schon ist die ehemalige Sandgrube der französischen Grube Merlebach erreicht, die gerade im Zuge ihrer Renaturierung zur großen Wasserfläche wird. Von der exponierten Aussichtsplattform aus genießen die Wanderer einen geradezu atemberaubenden Blick in die Carrière und weit in die Ebene von Freying- Merlebach hinein.
Noch einmal geht es zurück in den alten, für den Warndt so typischen Nadelwald. Nach einer letzten großen Schleife öffnet sich ein weitläufiges Wiesental, in dem friedlich Schafe und Ziegen des Landschaftspflegevereins Karlsbrunn grasen, während wir uns dem fürstlichen Jagdschloss nähern.
Wer will kann hier noch ein bisschen im wunderbaren Garten verweilen oder sich in der örtlichen Gastronomie stärken...

Metzenberg


Grenzstein