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Die WEISELBERG-GIPFELTOUR in Freisen-Oberkirchen
Lichtdurchflutete Buchenwälder, spektakuläre Aussichten, ein plätschernder Wasserfall, eine Brücke wie ein Bogen und ein gigantisches Meer aus Steinen...

Die Weiselberg-Gipfeltour in Freisen-Oberkirchen führt durch eine abwechselungsreiche
Hügellandschaft rund um den Weiselberg. Seine majestätische, hochaufragende, kegelförmige Gestalt ist ein echter "Hingucker", erweist sich als der das Auge fesselnde Geländepunkt im Quellgebiet des Osterbaches. Viele Mythen und Sagen ranken sich um den 569 m hohen Weiselberg bei Freisen, der in mystischer Zeit dank vulkanischer Kraft "Feuer- und Asche speiend" den Tiefen der Erde entstiegen ist.
Und dieser erloschene Vulkan ist malerische Kulisse des neuesten saarländischen "Premiumkindes": Der "Weiselberg-Gipfeltour".
Die Zutaten für diesen herrlichen Wander-Mix von 14,9 km bzw. 17,6 km Länge
( einschl.Tunnelschleife) sind denn auch vom Feinsten: Spektakuläre Aussichten, mächtige Felsformationen, "Eiserne Brücke", Eulental , Wasserfall, "Steinerner Schrank" Wassertretanlage, Talbrücke Oberkirchen, beleuchteter Eisenbahntunnel, " Gipfelbesteigung mit fast schon alpinem Charakter , "Steinernes Meer ", Barfußweg, sowie viele kleine natürliche Kleinode.
Streckenbeschreibung:
Los geht´s am Weiselbergbad, einem der beliebtesten Bäder der Region. Ein erstes Highlight in luftigen Höhen gibt´s dann schon nach wenigen Minuten: Die "Eiserne Brücke", von der aus sich Wanderern ein fantastischer Rundblick über Oberkirchen hinein ins malerische Ostertal bietet...
Wenig später ist es vorbei mit der Zivilisation, wir tauchen ein ins urwald-ähnliche "Eulental", ein enges, naturbelassenes Kerbtälchen, das auf seiner gesamten Länge malerisch vom Leichweilerbach durchflossen wird. Bizarre Felswände und ein steil herunter stürzender Wasserfall sowie mit Moosen überwucherte Steinblöcke vermitteln in der Kühle des Waldes eine urwaldartige Szenerie.
Vom Fels abgesprengte Steine haben sich zudem im Bachbett gesammelt und bestimmen den Lauf des frischen, plätschernden Wassers.
Hinter einer größeren Holzbrücke über den Leichweilerbach bietet sich wenig später ein schöne Rastgelegenheit.
Ein weiterer Höhepunkt und zugleich Naturdenkmal ist der „Steinerne Schrank“, eine imposante, aus Weiselbergit bestehende Felsformation.
An der Brunnenanlage „Weiseler Born“ vorbei, hat man an der Wassertretanlage dann die Möglichkeit erhitzte Arme und Füße zu erfrischen.
Und der nächste Höhepunkt lässt bei dieser gekonnten "Wander-Dramaturgie" nicht lange auf sich warten: Eine Wanderung über die 272 m lange und 39 m hohe Talbrücke von Oberkirchen, der zweitgrößten Steinbrücke Deutschlands, ist schon etwas ganz Besonderes!
Klar, dass die Aussicht auch hier vom Feinsten ist. Die Talbrücke ist übrigens Teil des Fritz-Wunderlich-Weges, der über eine ehemalige Bahntrasse nach Kusel in die Geburtsstadt des weltberühmten Tenors führt.
Auf Wunsch kann von hier aus die „Tunnelschleife“ angehängt werden, eine 2,5 km lange Strecke mit einem 216 m langen beleuchteten Eisenbahntunnel und der Marienverehrungsstätte „Bildstöckchen“.
Das "i"-Tüpfelchen der außergewöhnlichen Tour: Der fast alpine Aufstieg zum schroffen Weiselberggipfel, der durch einen unvergesslichen Rundblick auf die Umgebung des NaturparkSaar-Hunsrück belohnt wird. Und wie es sich für echte Gipfelstürmer gehört können Sie sich hier oben in ein Gipfelbuch eintragen.
Der Rückweg führt dann steil bergab durch das „Steinerne Meer“, eine Ansammlung von riesigen, bemoosten Steinblöcken Verwitterungsmaterial, das von den darüber liegenden Felsen stammt.
Weiter geht es dann am Fuße des Weiselberges entlang und über den Barfußweg zurück zum Ausgangspunkt.
Kleiner Tipp:
Wer will kann im Anschluss noch das Mineralogische Museum in Oberkirchen (Telefon 06855/332) oder das Mineralienmuseum in Freisen (Telefon 06855/1325) besuchen. Empfehlenswert ist auch ein Besuch des Naturwildparkes (Telefon 06855/ 6365) oder des Edelsteindorados in Freisen (Telefon 06855/18 49 31)

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